RCN Saisonfinale unter schwierigen Bedingungen

RCN Saisonfinale unter schwierigen Bedingungen

Die Wetterprognose für das letzte Rennen der Saison ließ bereits im Vorfeld nichts Gutes erahnen. Trotzdem waren wir (Martin Jargon, Andre Borkowsky und ich) hochmotiviert.

Die Wetterprognose für das letzte Rennen der Saison ließ bereits im Vorfeld nichts Gutes erahnen. Trotzdem waren wir (Martin Jargon, Andre Borkowsky und ich) hochmotiviert.

Bereits am Freitag verlief die technische Abnahme reibungslos und ohne große Wartezeiten. So blieb genügend Zeit, um den Abend in entspannter Runde mit den Rennsportkollegen ausklingen zu lassen.

Am Samstag um 10:20 Uhr startete das Freie Training, bei dem erste Eindrücke der nassen und teils schmierigen Strecke gesammelt werden konnten. Im anschließenden Zeittraining übernahm zunächst Martin das Steuer, bevor ich zum Schluss noch eine Runde drehte. Aufgrund der Streckenverhältnisse entschieden wir uns, das Zeittraining vorzeitig zu beenden – Sicherheit ging in diesem Fall eindeutig vor.

Der Rennstart wurde schließlich von mir gefahren, da sich der Vorstart mit dem Rennende der Youngtimer-Klasse überschnitt. Bereits in der Einführungsrunde zeigte sich jedoch das Ausmaß der Herausforderung: Ausgelaufene Betriebsmittel der Youngtimer machten die Strecke extrem rutschig. Nach einer weiteren Einführungsrunde und zusätzlichen Reinigungsarbeiten wurde das Rennen schließlich um rund 30 Minuten verzögert.



In der dritten Einführungsrunde entschied ich spontan, in die Box zu fahren, um Martin fahren zu lassen. Der Gedanke dahinter: Eine freiere Strecke und weniger Risiko, durch die schwierigen Bedingungen oder andere Teilnehmer in eine Kaltverformung verwickelt zu werden. Unsere 7 Minuten und 50 Sekunden Boxenzeit wurden zunächst jedoch nicht als reguläre Standzeit anerkannt, was zu einigen Diskussionen mit dem Rennleiter führte. Nach Intervention unseres Clubkollegen Lars kam schließlich die erlösende Nachricht: Die Zeit wurde doch korrekt angerechnet.

Martin absolvierte anschließend rund sechs Runden, bevor er das Auto mit einigen Schreckmomenten an André übergab, der das Rennen sicher zu Ende fuhr. Am Ende stand ein sechster Platz von elf Startern zu Buche – ein solides Ergebnis angesichts der schwierigen Bedingungen und der turbulenten Umstände.

Wichtiger als die Platzierung war an diesem Tag jedoch, dass alle Fahrer und das Auto heil ins Ziel kamen. Ein versöhnlicher Abschluss einer spannenden Saison.

/M.Koch

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