Abruptes Ende
Nohfelden. Zum zweiten mal reisten Erich und ich nach Nohfelden, um die Rallye Kohle & Stahl in Angriff zu nehmen. Die Rallye war wieder ein Lauf zur DRC (der zweiten Liga im deutschen Rallyesport) sowie zur Youngtimer-Rallye-Trophy.
Nohfelden. Zum zweiten mal reisten Erich und ich nach Nohfelden, um die Rallye Kohle & Stahl in Angriff zu nehmen. Die Rallye war wieder ein Lauf zur DRC (der zweiten Liga im deutschen Rallyesport) sowie zur Youngtimer-Rallye-Trophy.
Den bürokratischen Teil (Abnahmen) erledigten wir in rekordverdächtiger Zeit und konnten danach feststellen, dass wir auf zwei Aufschriebe (von WP1/4 und WP 2/5) zurückgreifen konnten. Lediglich WP 3/6, der Rundkurs Rödelstein mit 100% Festbelag, war komplett neu. Zunächst galt es zwei Runden mit ganz vielen Richtungswechseln zu fahren bei dem meist im 2. Gang war auf engen Wirtschaftswegen zu fahren. Es folgten eine lange Ausfahrt auf einer Landstraße, die im Highspeed, nie langsamer als der 4. Gang, zu fahren war.
Ich sag ja immer: Rundkurse sind für die Zuschauer schön, aber für die Rallyeteilnehmer oftmals mit langen Wartezeiten und insbesondere wenn man eine höhere Startnummer hat Abbrüchen verbunden. Zur ZK vor der ersten Wertungsprüfung musste ich einen Fußmarsch einlegen, weil dort noch 40 Autos warteten. Nach 30 Minuten Wartezeit ging dann wieder das erste Fahrzeug auf die Reise. Als noch drei Autos vor uns auf den Start warteten, gab es eine erneute Unterbrechung. Danach wurde die WP endgültig abgebrochen und wir reisten unverrichteter Dinge zur WP 2.
Nach WP 3 gab es ein Regrouping, dass auf 61 Minuten angesetzt war. Hier fuhren wir auf der einen Seite herein, um auf der anderen Seite gleich weiterzufahren. Damit war die Wartezeit vor der WP 1 wieder aufgeholt.
Die vierte WP lief störungsfrei. In der nachfolgenden Prüfung beschloss der Golf, dass er genug geschunden worden sei und ließ den Motor verstummen. Dieser war auch nicht bereit seinen Dienst wieder aufzunehmen. So konnten wir ungewollt den herrlichen Sonnenschein im Saarland genießen.
Nachdem die WP abgeschlossen war und unser Zugfahrzeug samt Trailer am Ausfallort eingetroffen war und wir schon die Winde am Fahrzeug anbringen wollten, sagte sich der Golf, dass er uns jetzt genug geärgert hatte. So konnte ich den Rallyeboliden mit eigener Motorkraft auf den Trailer fahren.
Jetzt muss nur noch der Fehler im Kabelsystem gefunden werden. Da wir so Benzinkosten gespart hatten, beschlossen wir lecker essen zu gehen.
/JS
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