Hartes Stück Arbeit bei der Feierabendmeisterschaft
Niederkrüchten. Am 09.07. wurden wieder zwei Rennen zur Feierabendmeisterschaft in Niederkrüchten gefahren. Dieses Mal musste ich leider vom MCR alleine an den Start gehen...
Niederkrüchten. Am 09.07. wurden wieder zwei Rennen zur Feierabendmeisterschaft in Niederkrüchten gefahren. Dieses Mal musste ich leider vom MCR alleine an den Start gehen.
Das Qualifying für Rennen 1 lief ganz gut, sodass ich mir den 2. Startplatz ergattern konnte. Der anschließende Start lief nur teilweise gut. Da ich nicht gut weggekommen bin, verlor ich bereits in der ersten Kurve einen Platz. In den folgenden Runden versuchte ich immer wieder – leider vergeblich – an meinem Vordermann vorbeizukommen. Dabei fuhr uns der Führende leider immer weiter davon. Nachdem ich es endlich geschafft hatte mich in der Rechts-Links-Passage durchzusetzen, war der Führende leider so weit vor, dass er nicht mehr einzuholen war. Ich kam somit als Zweite ins Ziel.
Wieder vom 2. Startplatz ins Rennen gehend, verlief dieser Start ebenso wie der erste. Ich verlor wieder einen Platz. In der dritten Kurve setzte sich dann der Zweite rechts, und ich links neben der ersten, sodass wir ihn im Tandem überholen konnten. Wieder auf Rang zwei merkte ich jedoch, dass mein Kart nicht so gut war, wie das des ersten. Er fuhr mir einfach gnadenlos davon. Das schlimmere war aber, dass mein Kart auch nicht so gut zu sein schien wie das der hinter mir folgenden. Jede Runde in mindestens jeder zweiten Kurve konnte ich im Augenwinkel einen Konkurrenten erhaschen. Mal der eine mal der andere. Im Endeffekt waren acht hinter mir fahrende Konkurrenten schneller als ich. Ich hatte also ein hartes Stück Arbeit vor mir meinen Platz zu verteidigen. Es hieß keinen Fehler zu machen, immer schön Kampflinie fahren und keinen Raum geben. Es wurde sehr viel „Angeklopft“ bzw. bzw. versucht mich abzuschießen – zum Glück ohne Erfolg. Etwa vier Runden vor Schluss, kam dann der ehemals von der Poleposition gestartete am Ende der Geraden in der Rechtskurve außen an mir vorbeigefahren. Da war nichts zu machen. Runde um Runde wurde ich ein bisschen langsamer – Rechtskurven waren kaum noch fahrbar, aber schließlich konnte ich meinen dritten Platz ins Ziel retten.
Lisa Böttges
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