Zwei Flutlichtrennen zum Saisonauftakt

Zwei Flutlichtrennen zum Saisonauftakt

Niederkrüchten. Letzten Donnerstag wurden die ersten beiden Rennen zur Feierabendmeisterschaft in Niederkrüchten gefahren. Über den Winter sollten die Karts und ihre Motoren alle überholt werden, damit nicht mehr so große Differenzen zwischen den Karts bestehen.

Das hat schonmal nicht geklappt…

Niederkrüchten. Letzten Donnerstag wurden die ersten beiden Rennen zur Feierabendmeisterschaft in Niederkrüchten gefahren. Über den Winter sollten die Karts und ihre Motoren alle überholt werden, damit nicht mehr so große Differenzen zwischen den Karts bestehen.

Das hat schonmal nicht geklappt…

 

Im Qualifying hatte ich ein sehr schwaches Kart – ich musste an keiner Stelle Lupfen oder gar Bremsen und kam auch nicht in die Versuchung irgendjemanden auf der doch sehr kurzen Strecke zu überholen. Stattdessen wurde ich überholt – viele Male. Da das Kart eher Rückwärts zu fahren schien, habe ich für das erste Rennen glücklicherweise ein anderes bekommen. Für das Ergebnis des Qualifyings hat mir das jedoch gar nicht geholfen – ich musste von Platz 15 von 15 starten. Andy konnte von Platz 12 ins Rennen gehen.

Das neue Kart schien bereits in der Einführungsrunde deutlich schneller, jedoch im Stand immer ausgehen zu wollen. Beim Start hieß es immer abwechselnd Gas/Bremse drücken, damit der Motor nicht ausgeht.

Der Fahrer direkt vor mir, schien den Start leider vollkommen verschlafen zu haben – ich musste also einen kräftigen Schlenker fahren – kam aber gut weg.

Die ersten Runden waren sehr rumpelig, ich konnte aber mit und mit immer mehr Plätze gutmachen. Aufgrund der sehr kurzen Streckenlänge wusste ich allerdings nicht, wie weit ich mich nach vorne gekämpft hatte – in diesem Rennen wurde es Platz 4 für mich.

Auch Andy hatte seinen Spaß und konnte sich mit den anderen Fahrern messen und mehrere Überholmanöver und Rücküberholmanöver durchführen. Schlussendlich konnte auch er einen Platz nach vorne fahren und kam so als 11. ins Ziel.

Das zweite Rennen wird immer nach Zieleinlauf des ersten Rennens gefahren, allerdings mit gewechselten Karts. Das Kart des ersten ging so an den Letzten des ersten Rennens usw.

Der Start des zweiten Rennens verlief für mich sehr gut. Bereits in der ersten Kurve konnte ich mich als dritte einsortieren. Die ersten drei Runden waren jedoch mehr als ruppig, sodass die ersten 4 mehrfach kräftig durchgewechselt haben. Schlussendlich konnte ich mich jedoch an die Spitze setzen. Mit jeder Runde gewann ich ein wenig Abstand, sodass ich von hinten keinen Druck mehr bekommen habe. Ca. 10 Runden vor Schluss, konnte ich dann einen Schatten (da Flutlichtrennen) hinter mir wahrnehmen und auch interessante Geräusche. Von den Geräuschen ausgehend, hätte man eher auf einen Zweitakter schließen können. Trotz vehementem Anklopfen konnte ich meine Position verteidigen und so kam ich als glückliche erste ins Ziel. Der zweite des Rennens ist übrigens als letzter ins Rennen gestartet. Dieses Kart hat im ersten Rennen den Sieger transportiert. Aber alle Karts sind gleich gut – natürlich.

Für Andy war das zweite Rennen nicht so gut, wie das erste – bedingt durch seinen fahrbaren Untersatz. Da an den Karts anscheinend wirklich gar nichts gemacht worden ist – nicht mal neue Reifen, hatte er das Pech absolut Grip-lose, alte Slicks fahren zu müssen – sodass er im zweiten Rennen auf Rang 14 ins Ziel kam.

Das Wichtigste – wir hatten beide sehr viel Spaß bei unserem ersten gemeinsamen Einsatz im Jahr 2026.

/LB

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